Digitale Kompetenz -
sollte heute und nicht morgen trainiert werden.
Gerd Saretzki, 02. Dezember 2025
Ein Plädoyer für eine entschlossene Kompetenzentwicklung
KI ist schon längst in der Arbeitswelt angekommen, z.B. in Liefer-Apps, in der Logistik oder in der medizinischen Diagnostik. In den kommenden drei bis fünf Jahren werden sich viele Berufsprofile ändern und neue Beschäftigungsfähigkeiten herangebildet werden müssen. Der Charakter von Produktionsarbeit und Dienstleistung verändert sich. Die technologische Entwicklung verbindet die reale und virtuelle Welt, sie verbindet Daten mit Diensten und Produktion. In diesem Prozess ist KI ein Veränderungsbeschleuniger!
KI-Projekte scheitern an falschen Erwartungen und an fehlenden Kompetenzen.
Das bedeutet und wird für die Zukunft der Arbeit kennzeichnend sein: Wir Menschen sind zunehmend angewiesen auf eine kontinuierliche Kompetenzentwicklung. Gemeint sind z. B. Lösungsfindung, Bewertungssicherheit, Veränderungsfähigkeit und Vorausdenken. Erfahrungswissen gilt es zügig mit Neuem zu kombinieren. Arbeitsprinzipien sind im Zusammenspiel mit KI zu reflektieren. Der Grundsatz des „lebenslangen Lernens“ erfährt eine ganz neue Bedeutung. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Frage:
Auf welche Kompetenzen wird es ankommen?
Als Personal- und Organisationsentwickler beschäftige ich mich seit mehr als 25 Jahren professionell mit dem Themenfeld der Kompetenz. Initialer Ausgangspunkt war meine beratende Tätigkeit bei der Agentur „AiM- Ausbildung in Medienberufen“, im Kölner Mediapark.
In den 1990er Jahren gab es einen echten Run auf die neuen Medienberufe, wie Mediengestalter Bild & Ton, -Digital & Print oder Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Es gab täglich dutzende Beratungsanfragen zu den neuen Berufsbildern, zu Weiterbildungen und zu neu aufgelegten Studiengängen. Es kamen Mechaniker, ArchitektInnen, GeisteswissenschaftlerInnen, Kaufleute, ja, eigentlich alle Berufsgruppen zu Beratungsgesprächen. Vielen der anfragenden Menschen konnte geholfen werden. Einige haben steile Karrieren in der Film- und Fernsehwirtschaft hingelegt. Sicherlich gab es einen kurzfristigen Hype, weil viele Menschen mit der Medienbranche ein Aufstiegsversprechen verbanden. Gleichzeitig mangelte es an Wissen zur Branchenstruktur, zum Produktionsgeschehen und zur Aus- und Weiterbildung.
Bei genauer Betrachtung gab es ein hohes Maß an Unsicherheit durch:
Die Fragen von Ratsuchenden waren ähnlich wie heute:
Es ist aus meiner Sicht unerlässlich, dass Mensch und Organisation heute professioneller auf die mit dem digitalen Wandel verbundenen Fragen vorbereitet sind.
Die Kompetenzentwicklung ist mit einer klugen KI-Strategie zu verbinden!
Die Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die digitale Transformation als Veränderungsfaktor anzunehmen und Anwendungsperspektiven für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu schaffen. Dafür sind zentrale Fragen zu klären:
Zur Lösung solcher Fragestellungen stellt sich den Unternehmen die Aufgabe, über eine vorausschauende Kompetenzentwicklung das Personal zu beschäftigen, welches Veränderungszyklen annimmt und aktiv gestaltet.
Ein Konzept, das Kompetenzentwicklung mit der Unternehmensstrategie verbindet, bedeutet im Kern die zukunftsorientierte Gestaltung der Mitarbeiterstruktur. Ein Ergebnis ist ein erhöhter Sachverstand im Umgang mit personalen Stärken und kreativen Talenten im Team. Mit einem solch strategischen Vorgehen verbinde ich Tatkraft und eine große Chance: Initiativ und vorausschauend den Wandel zu gestalten und sich nicht defensiv von einem technologischen Trend treiben zu lassen. Es sollte die Haltung dominieren: In der Reaktion liegt die Gefahr, auf die Verliererseite zu geraten, nicht in der wohlüberlegten Aktion!
Das betriebliche Lernen wird zu einem „Lernen durch die Organisation“.
Menschen brauchen auf dem Weg zur kompetenten Person eine Organisation, die Reflexion und Entwicklung unterstützt.
Für die Umsetzung bieten sich idealerweise das Mitarbeiter-Entwicklungsgespräch und die Erstellung von Kompetenzprofilen (z.B. als „Team-Kompetenzlandkarte“) an, ergänzt um interaktive Plattformen. Im besten Fall nutzen Unternehmen digitale Kompetenzmodelle zur systematisierten Profilerstellung. Die Thematisierung von fachlichen- und überfachlichen Kompetenzen kann für alle Mitarbeitenden entfaltend wirken und positiv auf die Beschäftigungsfähigkeit einzahlen. Kompetenzentwicklung sollte immer das Ziel verfolgen, Mitarbeitende zum selbständigen und kreativ-problemlösenden Handeln zu ermutigen und zu befähigen. Es ist eine zukunftsweisende Entscheidung, wenn auf kreative Initiative und strategisches Denken gesetzt wird. Wenn im Team die Rolle „Intrapreneur“ gefördert wird, öffnet das die Tür für Innovation! Über diesen Weg lassen sich die gewinnbringenden Potenziale durch die neuen Technologien erschließen.
Kompetenzentwicklung hat für jeden von uns eine entscheidende Bedeutung.
Das Bundesarbeitsministerium geht davon aus, dass es bis 2035 keinen Arbeitsplatz in Deutschland mehr geben wird, der nicht von Künstlicher Intelligenz (KI) gestützt oder geprägt sein wird. Die Welt verändert sich – digital, schnell und kontinuierlich.
Das hat zur Konsequenz: KI eröffnet neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt, verändert aber auch vertraute Tätigkeiten und Berufe. Aus der individuellen Perspektive bedeutet diese Entwicklung nichts anderes, als auf der Grundlage der Leistungsfähigkeit, der Fach- und Schlüsselkompetenzen die Arbeitskraft zu erhalten und wenn nötig, sich neue Erwerbsquellen zu erschließen. Damit ist die Kunst der Selbstführung und Selbstorganisation verbunden, permanent neue Anforderungen bewältigen zu können, ohne an ihnen zu scheitern. Gleichwohl sollte uns klar sein: Das Leben in der KI-Moderne bleibt aus derzeitiger Sicht unwägbar. Manche Hoffnungen werden sich erfüllen, viele nicht!
KI verändert die Spielregeln in der Arbeitswelt! Das verlangt die Reflexion der beruflichen Lage.
Folgen wir aktuellen Studien, spüren nicht wenige Menschen Unsicherheit über die sich abzeichnende Entwicklung. Um Unsicherheit abzubauen und Klarheit zu schaffen, ist ein ehrlicher und offener Prozess der Auseinandersetzung immer der bessere Weg. Es bringt nichts, die sich abzeichnende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt auszusitzen; im Gegenteil: Es ist richtig und gut, diese innere Spannung über offene Fragen zum Ausdruck zu bringen: Welche Jobs ändern sich, welche neuen entstehen? Welche Jobs werden verschwinden? Werde ich betroffen sein? Sehe ich mehr Chancen oder mehr Risiken? Was wird das für meine Zukunft bedeuten?
Meine Empfehlung für alle, die sich an diesem Punkt angesprochen fühlen: Zeichnen Sie in freier Form für sich ein ganz persönliches Profilbild mit Stärken, Vorlieben, ihren Werten und Idealen. Prüfen Sie, was Sie antreibt und was Ihnen positive Energie gibt. Das Profilbild bietet die Grundlage für eine ehrliche Einschätzung. Die Reflexion kann ermutigen und neue Energie für Veränderung in Gang setzen; frei nach dem Motto: „Wenn KI alles verändert – finde ich meinen eigenen Weg und eröffne mir neue Chancenfelder.“
Ein Plädoyer für eine entschlossene Kompetenzentwicklung
KI ist schon längst in der Arbeitswelt angekommen, z.B. in Liefer-Apps, in der Logistik oder in der medizinischen Diagnostik. In den kommenden drei bis fünf Jahren werden sich viele Berufsprofile ändern und neue Beschäftigungsfähigkeiten herangebildet werden müssen. Der Charakter von Produktionsarbeit und Dienstleistung verändert sich. Die technologische Entwicklung verbindet die reale und virtuelle Welt, sie verbindet Daten mit Diensten und Produktion. In diesem Prozess ist KI ein Veränderungsbeschleuniger!
KI-Projekte scheitern an falschen Erwartungen und an fehlenden Kompetenzen.
Das bedeutet und wird für die Zukunft der Arbeit kennzeichnend sein: Wir Menschen sind zunehmend angewiesen auf eine kontinuierliche Kompetenzentwicklung. Gemeint sind z. B. Lösungsfindung, Bewertungssicherheit, Veränderungsfähigkeit und Vorausdenken. Erfahrungswissen gilt es zügig mit Neuem zu kombinieren. Arbeitsprinzipien sind im Zusammenspiel mit KI zu reflektieren. Der Grundsatz des „lebenslangen Lernens“ erfährt eine ganz neue Bedeutung. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Frage:
Auf welche Kompetenzen wird es ankommen?
Als Personal- und Organisationsentwickler beschäftige ich mich seit mehr als 25 Jahren professionell mit dem Themenfeld der Kompetenz. Initialer Ausgangspunkt war meine beratende Tätigkeit bei der Agentur „AiM- Ausbildung in Medienberufen“, im Kölner Mediapark.
In den 1990er Jahren gab es einen echten Run auf die neuen Medienberufe, wie Mediengestalter Bild & Ton, -Digital & Print oder Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Es gab täglich dutzende Beratungsanfragen zu den neuen Berufsbildern, zu Weiterbildungen und zu neu aufgelegten Studiengängen. Es kamen Mechaniker, ArchitektInnen, GeisteswissenschaftlerInnen, Kaufleute, ja, eigentlich alle Berufsgruppen zu Beratungsgesprächen. Vielen der anfragenden Menschen konnte geholfen werden. Einige haben steile Karrieren in der Film- und Fernsehwirtschaft hingelegt. Sicherlich gab es einen kurzfristigen Hype, weil viele Menschen mit der Medienbranche ein Aufstiegsversprechen verbanden. Gleichzeitig mangelte es an Wissen zur Branchenstruktur, zum Produktionsgeschehen und zur Aus- und Weiterbildung.
Bei genauer Betrachtung gab es ein hohes Maß an Unsicherheit durch:
- Eine spürbare Veränderung von Berufsbildern in relativ kurzer Zeit
- Unternehmen, die weder auf die zunehmende Digitalisierung, noch auf die beruflichen Veränderungen ausreichend vorbereitet waren
- Ein Bildungsangebot mit wenig Bezug zur Branchenrealität
Die Fragen von Ratsuchenden waren ähnlich wie heute:
- Auf welche Fähigkeiten kommt es an?
- Wie können sie aufgebaut werden?
- Welches Unternehmensumfeld ist entscheidend, damit sich Talente entfalten können und Kompetenzen zur Geltung kommen?
Es ist aus meiner Sicht unerlässlich, dass Mensch und Organisation heute professioneller auf die mit dem digitalen Wandel verbundenen Fragen vorbereitet sind.
Die Kompetenzentwicklung ist mit einer klugen KI-Strategie zu verbinden!
Die Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die digitale Transformation als Veränderungsfaktor anzunehmen und Anwendungsperspektiven für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu schaffen. Dafür sind zentrale Fragen zu klären:
- Welche KI-Anwendungen kommen für mein Unternehmen in Frage?
- In welchen Geschäftsbereichen lassen sich KI-Anwendungen prinzipiell sinnvoll einsetzen?
- Welches KI-Know-how wird in den verschiedenen Jobfamilien benötigt?
- Welche Wirkungen hat der KI-Einsatz auf Jobrollen und Teamentwicklung?
- Wie kann ein erfolgreicher Kompetenzaufbau für die Belegschaft aussehen?
Zur Lösung solcher Fragestellungen stellt sich den Unternehmen die Aufgabe, über eine vorausschauende Kompetenzentwicklung das Personal zu beschäftigen, welches Veränderungszyklen annimmt und aktiv gestaltet.
Ein Konzept, das Kompetenzentwicklung mit der Unternehmensstrategie verbindet, bedeutet im Kern die zukunftsorientierte Gestaltung der Mitarbeiterstruktur. Ein Ergebnis ist ein erhöhter Sachverstand im Umgang mit personalen Stärken und kreativen Talenten im Team. Mit einem solch strategischen Vorgehen verbinde ich Tatkraft und eine große Chance: Initiativ und vorausschauend den Wandel zu gestalten und sich nicht defensiv von einem technologischen Trend treiben zu lassen. Es sollte die Haltung dominieren: In der Reaktion liegt die Gefahr, auf die Verliererseite zu geraten, nicht in der wohlüberlegten Aktion!
Das betriebliche Lernen wird zu einem „Lernen durch die Organisation“.
Menschen brauchen auf dem Weg zur kompetenten Person eine Organisation, die Reflexion und Entwicklung unterstützt.
Für die Umsetzung bieten sich idealerweise das Mitarbeiter-Entwicklungsgespräch und die Erstellung von Kompetenzprofilen (z.B. als „Team-Kompetenzlandkarte“) an, ergänzt um interaktive Plattformen. Im besten Fall nutzen Unternehmen digitale Kompetenzmodelle zur systematisierten Profilerstellung. Die Thematisierung von fachlichen- und überfachlichen Kompetenzen kann für alle Mitarbeitenden entfaltend wirken und positiv auf die Beschäftigungsfähigkeit einzahlen. Kompetenzentwicklung sollte immer das Ziel verfolgen, Mitarbeitende zum selbständigen und kreativ-problemlösenden Handeln zu ermutigen und zu befähigen. Es ist eine zukunftsweisende Entscheidung, wenn auf kreative Initiative und strategisches Denken gesetzt wird. Wenn im Team die Rolle „Intrapreneur“ gefördert wird, öffnet das die Tür für Innovation! Über diesen Weg lassen sich die gewinnbringenden Potenziale durch die neuen Technologien erschließen.
Kompetenzentwicklung hat für jeden von uns eine entscheidende Bedeutung.
Das Bundesarbeitsministerium geht davon aus, dass es bis 2035 keinen Arbeitsplatz in Deutschland mehr geben wird, der nicht von Künstlicher Intelligenz (KI) gestützt oder geprägt sein wird. Die Welt verändert sich – digital, schnell und kontinuierlich.
Das hat zur Konsequenz: KI eröffnet neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt, verändert aber auch vertraute Tätigkeiten und Berufe. Aus der individuellen Perspektive bedeutet diese Entwicklung nichts anderes, als auf der Grundlage der Leistungsfähigkeit, der Fach- und Schlüsselkompetenzen die Arbeitskraft zu erhalten und wenn nötig, sich neue Erwerbsquellen zu erschließen. Damit ist die Kunst der Selbstführung und Selbstorganisation verbunden, permanent neue Anforderungen bewältigen zu können, ohne an ihnen zu scheitern. Gleichwohl sollte uns klar sein: Das Leben in der KI-Moderne bleibt aus derzeitiger Sicht unwägbar. Manche Hoffnungen werden sich erfüllen, viele nicht!
KI verändert die Spielregeln in der Arbeitswelt! Das verlangt die Reflexion der beruflichen Lage.
Folgen wir aktuellen Studien, spüren nicht wenige Menschen Unsicherheit über die sich abzeichnende Entwicklung. Um Unsicherheit abzubauen und Klarheit zu schaffen, ist ein ehrlicher und offener Prozess der Auseinandersetzung immer der bessere Weg. Es bringt nichts, die sich abzeichnende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt auszusitzen; im Gegenteil: Es ist richtig und gut, diese innere Spannung über offene Fragen zum Ausdruck zu bringen: Welche Jobs ändern sich, welche neuen entstehen? Welche Jobs werden verschwinden? Werde ich betroffen sein? Sehe ich mehr Chancen oder mehr Risiken? Was wird das für meine Zukunft bedeuten?
Meine Empfehlung für alle, die sich an diesem Punkt angesprochen fühlen: Zeichnen Sie in freier Form für sich ein ganz persönliches Profilbild mit Stärken, Vorlieben, ihren Werten und Idealen. Prüfen Sie, was Sie antreibt und was Ihnen positive Energie gibt. Das Profilbild bietet die Grundlage für eine ehrliche Einschätzung. Die Reflexion kann ermutigen und neue Energie für Veränderung in Gang setzen; frei nach dem Motto: „Wenn KI alles verändert – finde ich meinen eigenen Weg und eröffne mir neue Chancenfelder.“
|
Saretzki & Partner - Die Kompetenz-Architekten
Saretzki & Partner Unternehmensberatung - Ackerstraße 11 - 40233 Düsseldorf
|